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Dienststelle:

BG Bruck an der Mur (600)

Aktenzeichen:

5 E 1/26v

wegen:

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft

Bekannt gemacht am:

12.06.2026

Versteigerungstermin:

am 24.07.2026 um 9:00 Uhr

Versteigerungsort:

Bezirksgericht Bruck an der Mur, Saal II/EG

Telefonkontakt:

03862/51 5 25 - 30

Besichtigungszeit:

Die verpflichtete Partei und beteiligte Dritten haben allen Kauflustigen die Besichtigung der Liegenschaft zu gestatten. Sollte die Besichtigung nicht gestattet werden, kann bei Gericht der Antrag auf Festsetzung von Besichtigungsterminen gestellt werden. Nötigenfalls wird ein Schlosser beigezogen.

Ort und Zeit der Einsichtnahme:

Das Schätzgutachten und die im Gerichtsakt erliegenden Urkunden, die sich auf die Liegenschaft beziehen, können bei Gericht eingesehen werden. Das Schätzgutachten
kann bei Gericht gegen Kostenersatz kopiert werden und ist in der Ediktsdatei im Internet einsehbar.

Sonstiges:

Die zu versteigernde Liegenschaft unterliegt nicht dem II. Teil des steiermärkischen Grundverkehrsgesetzes.
Die verpflichtete Partei hat dem Exekutionsgericht nicht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs. 1 Z 9 lit. a UStG 1994 verzichtet.


Grundbuch:

60013 Bezirksgericht Bruck an der Mur

EZ:

162

Grundstücksnr.:

.164, .206, 451/13

BLNr:

5 und 7

Liegenschaftsadresse:

Fölz 104

PLZ/Ort:

8621 Thörl


Kategorie(n):

Einfamilienhaus

Beschreibung (WE):

Im Grundbuchsauzug vom 09. März 2026 ist eine Gesamtgrundstücksfläche von 1.137 m² ausgewiesen. Die zur EZ 162, KG 60013 Fölz, gehörigen Grundstücke sind im gültigen Flächenwidmungsplan 1.00 i.d.g.F der Marktgemeinde Thörl als reines Wohngebiet (WR) mit einer Bebauungsdichte von 0,2 – 0,6 ausgewiesen. Festgehalten wird, dass der westlich gelegene Teil des Grundstückes 451/13 in einer Fläche von ca. 300 m² als Freiland (LF) ausgewiesen ist.
Das Grundstück 451/13 liegt mit dem als Freifläche gewidmeten Anteil von ca. 300 m² in der roten Zone. Der restliche Teil des Grundstückes 451/13, sowie das Grundstück .164, liegen in der gelben Zone. Das Grundstück .206 liegt nicht im Hochwassergefahrenbereich.
Das zur Bewertung stehende Wohnhaus wurde mit Bescheid der Marktgemeinde Thörl, Zahl 135-00-605/60, vom 25. Juli 1960 baubewilligt. Grundlage bildete die Einreichplanung – Punkt 3.1.3.5. des Gutachtens –, welche um einen an der Südseite gelegenen Balkon ergänzt wurde. Mit Bescheid der Marktgemeinde Thörl, Zahl: 153-00-1961/61, vom 10. November wurde die planmäßige Ausführung bestätigt und die Benützungsbewilligung erteilt.
Festgehalten wird, dass in der Niederschrift zur Bau-Endbeschau vom 09. November 1961 festgehalten ist, dass der im Einreichplan festgehaltene Grundriss spiegelverkehrt ausgeführt wurde.
Das Haus wurde in Massivbauweise errichtet und verfügt über einen Keller, Erdgeschoß, sowie ausgebautes Dachgeschoß, Das Dach ist als Satteldach ausgeführt, welches mit Eternitplatten gedeckt ist. Die Außenwände des Kellers sind in Beton errichtet, die Zwischenwände sind mit Ziegel ausgeführt. Die Geschoßdecke sind betoniert, die Außenwände mit 25 cm Hohlblockziegel errichtet.
Die Beheizung des Objektes erfolgt mit einer Festbrennstoffheizung, welche im Jahre 1997 um eine vollautomatische Ölheizung mit Öllagerraum ergänzt wurde. Hinsichtlich der Funktionsfähigkeit beider Anlagen können keine Angaben gemacht werden.
An der Nordostseite des Hauses wurde ein Windfang angebaut, an der Nordwestseite wurde eine Garage mit Abstellraum in Massivbauweise angebaut, wobei jedoch diesbezüglich keine Bewilligungen vorliegen. Aufgrund der Ausgestaltung und Bauführung, sowie dem äußeren Erscheinungsbild ist jedoch davon auszugehen, dass diese zusätzlichen Bauteile vor 1995 angebaut wurden.
Es wird somit von rechtmäßigem Bestand der baulichen Anlagen ausgegangen.
Hinsichtlich der Detailbeschreibung wird auf die Punkte 3.1.3.2 und 3.1.3.3 verwiesen.
Festgehalten wird, dass sich das Bewertungsobjekt im Wesentlichen in seinem ursprünglichen Zustand befindet. Teilweise wurden einzelne Fenster modernisiert, Großteiles findet sich jedoch die Ausstattung wie diese ursprünglich bestanden hat. Im Jahr 1974 wurde der Bau einer Garage baubewilligt, welche im Jahre 1981 benützungsbewilligt wurde. Die Garage wurde an eine bereits bestehende Garage angebaut. Die Errichtung erfolgte in Massivbauweise mit einfacher Dachkonstruktion aus Holz mit Eindeckung aus Welleternit. Zusätzlich bestehen noch insgesamt drei Holzhütten, wobei diese als Lagerräume und Werkstätten ausgestaltet sind.

Grundstücksgröße:

1.137 m²


Schätzwert:

115.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs:

kein Zubehör

Vadium:

11.500,00 EUR

Geringstes Gebot:

57.500,00 EUR


Sonstige Hinweise:

Das Vadium kann nur in Form von Sparbüchern erlegt werden.
Bieter haben einen gültigen Reisepass und gegebenenfalls einen Firmenbuchauszug bzw. eine Spezialvollmacht mitzubringen.


Lageplan:

nicht verfügbar

Foto(s):

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Ausdruck vom: 14.06.2026 05:31:30 MESZ