Versteigerung - Wohnung Top 1 + KFZ 2+5
6 E 28/25y
Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum
19.10.2026
am 01.12.2026 um 11:00 Uhr
Bezirksgericht Baden, 1. Stk., VHS 2
KG Baden EZ 65, B-LNr. 13 + 18 + 20
Anteile 225/740 + 2/740 + 2/740 untrennbar verbunden mit Wohnungseigentum an Top 1 (¼) + KFZ 2 + KFZ 5
Im Übrigen wird auf die Fassung des Schätzungsgutachtens und des Versteigerungsedikts in
der Ediktsdatei im Internet verwiesen.
Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind zu übernehmen:
CLNr 1 + 2
Allenfalls die sich aus dem Wohnungseigentum ergebenden Beschränkungen (§ 11 Abs 3 WEG),
die in der Verteilungsmasse nicht Deckung findenden Forderungen der Wohnungseigentümergemeinschaft oder eines Miteigentümers soweit diese dem gesetzlichen
Vorzugspfandrecht unterliegen (§ 27 Abs 3 WEG),
die in der Verteilungsmasse nicht Deckung findenden Forderungen eines Mieters soweit diese
dem gesetzlichen Vorzugspfandrecht unterliegen (§ 42a MRG).
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Gemäß § 147 EO kann das Vadium ausschließlich in Form von Sparbüchern erlegt werden.
Die verpflichtete(n) Partei(en) hat(haben) nicht bis spätestens 14 Tage nach Bekanntgabe des
Schätzwertes dem Exekutionsgericht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung des § 6 Abs. 1 Z 9 lit. a UStG 1994 verzichtet(n).
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der
Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die in der folgenden Nachricht enthaltenen Aufforderungen.
Die verpflichtete(n) Partei(en) haben die Besichtigung der Liegenschaft samt Zubehör durch
Kaufinteressenten zu gestatten. Auch Dritte haben die Besichtigung zu dulden.
04002 Baden
65
219/6
13+18+20
Christalniggasse 7
2500 Baden bei Wien
Eigentumswohnung
Das Wohngebäude ("Jugendstilvilla") wurde um das Jahr 1900 errichtet, ein Umbau der Villa erfolgte in den 1980er-Jahren, das Gebäude steht unter Denkmalschutz (Bescheid Bundesdenkmalamt - Beilage 5). Das Gebäude besteht aus einem Kellergeschoss, einem Erdgeschoss, ein Obergeschoss und einem Dachgeschoss.
Im Kellergeschoss sind Abstellräume der Wohnungen, Allgemein- und Technikräume vorhanden. Im Erdgeschoss, dem Obergeschoss und dem Dachgeschoss sind insgesamt acht Wohnungen situiert. Jeder Wohnung ist ein Abstellraum im Kellergeschoss als Zubehör gemäß WEG zugeordnet.
Das Gebäude ist mit einem Personenaufzug ausgestattet.
An der nordseitigen Grundstücksgrenze befinden sich 9 Abstellplätze für Kraftfahrzeuge im Freien.
Der Garten ist begrünt und mit einzelnen Bäumen und Sträuchern bewachsen.
Das Gebäude ist in Massivbauweise errichtet, das Dach ist als Walmdach mit Dachgauben ausgebildet und mit Dachziegel eingedeckt. Die Wohnungen werden durch eine Gas-Zentralheizung beheizt, die Wärmeabgabe in den Wohnungen erfolgt durch Plattenheizkörper.
Die Belichtung der Wohnungen erfolgt durch Holz- bzw. Holzkastenfenster.
Das Wohnhaus ist parifiziert, an den Wohnungen und den Abstellplätzen für Kraftfahrzeuge ist Wohnungseigentum begründet und im Grundbuch der EZ 65 einverleibt.
Das Wohnhaus ist ein einem dem Alter entsprechend durchschnittlichen Zustand vorhanden.
Bauwerksstatische und vermessungstechnische Überprüfungen sowie bautechnische und haustechnische Bauwerksüberprüfungen haben durch den Sachverständigen im Zuge der Befundaufnahme auftragsgemäß nicht stattgefunden (kein bautechnisches Gutachten), die Beschreibung der vorhandenen Bauausführungen erfolgte ausschließlich durch augenscheinliche Befundung des Gebäudebestandes (ohne Bauwerksöffnungen).
Die zu bewertende Wohnung Top 1 (1/4) befindet sich im Erdgeschoss und im Obergeschoss und besteht im Erdgeschoss aus einem Vorraum, einem WC, einem Abstellraum, einer Küche (Zimmer mit Kochnische) und zwei Zimmer. Im Obergeschoss besteht die Wohnung aus einem Vorraum, einem WC, einem Bad und vier Zimmer. Vom überdachten Eingang an der Ostseite des Gebäudes erfolgt der Zugang über eine interne über 2m breite Stiege in das Erdgeschoss. Der Aufgang in das Obergeschoss erfolgt über zwei holzvertäfelte leicht gewendelte interne Stiegenaufgänge. Die Wohnung ist südseitig (straßenseitig) und ostseitig ausgerichtet. Die Raumhöhe beträgt im Erdgeschoss rund 4,10m.
Die Wohnung wird durch Holz- bzw. Holzkastenfenster belichtet. Die Beheizung erfolgt durch die gasbefeuerte Hauszentralheizungsanlage, die raumseitige Wärmeabgabe erfolgt durch Plattenheizkörper.
Im Kellergeschoss ist der Wohnung ein Abstellraum mit direkter Verbindung vom internen Stiegenhaus innerhalb der Wohnung zugeteilt. Im Garten ist der Wohnung eine Gartenfläche als Zubehör gemäß WEG zugeordnet.
Die Wohnung ist großteils unmöbliert, die vorhandene Möblierung und das sonstige Inventar sind nicht Gegenstand der Bewertung.
Die Wohnung befindet sich in einem dem Alter entsprechend durchschnittlichen Zustand.
Die KFZ-Stellplätze befinden sich im nordseitigen Freibereich der Liegenschaft, sind nicht überdacht und haben gemäß Nutzwertgutachten Dipl.-Ing. Wolfgang Windbüchler vom 04.10.2004 jeweils eine Nutzfläche von rund 11,50 m². Die Zufahrt erfolgt von der Straße über einen Zufahrtsweg im ostseitigen Bereich der Liegenschaft (an der ostseitigen Grundgrenze).
1.937 m²
226,00 m²
758.000,00 EUR
Einbauküche: Zeitwert NULL Euro.
0,00 EUR
75.800,00 EUR
379.000,00 EUR
Nutzfläche Wohnung EG+OG: rund 226,00m²
Nutzfläche KG: rund 29,00m²
Nutzfläche Balkon: rund 1,39m²
Nutzfläche Garten: rund 92,00m²
Alle Edikte zum Fall:
2500 Baden bei Wien, Christalniggasse 7
2500 Baden bei Wien, Christalniggasse 7









