Versteigerung - Wirtschaftsgebäude
6 E 17/25k
Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
13.07.2026
am 27.08.2026 um 09:00 Uhr
Bezirksgericht Spittal/Drau, Verhandlungssaal 1, Erdgeschoss
04762/4822 - 07
Die Eigentümer sowie Dritte haben die Besichtigung des Versteigerungsobjektes zu dulden. (Wenn erfolglos versucht, ist über rechtzeitigen schriftlichen Antrag ein gerichtlicher Besichtigungstermin möglich.)
Mo. bis Fr. von 08:30 bis 12:00 Uhr, Bezirksgericht Spittal/Drau bzw. siehe Kurz- und Langgutachten
Das Vadium kann nur in Form einer Sparurkunde (inländisches Sparbuch) erlegt werden.
73218 Lieserhofen
766
590/1
1
-
9851 Karlsdorf - Seeboden
Sonstiges
Wirtschaftsgebäude mit Teilkeller und Carport/Garage (zurzeit leerstehend und unbewohnt) auf 592 m Seehöhe in 9851 Karlsdorf Seeboden.
Bis auf die eingebauten Fenster und der Hauseingangstür ist der gesamte Bereich
im Rohbauzustand. Die Parzelle mit dem Wirtschaftsgebäude und der Garage mit Carport ist nicht aufgeschlossen. Die Anschlüsse von Strom, Wasser und Kanal sind im Bereich der östlich vorbeiführenden Gemeindestraße vorhanden.
Details siehe Langgutachten und Stellungnahme vom 14.04.2026!
Grundstücksfläche ca. 1.496 m². (Grundstücke: 590/1).
Widmung: Im Flächenwidmungsplan der Marktgemeinde Seeboden ist der größte Teil der Parzelle 590/1 als „Bauland Dorfgebiet Aufschließungsgebiet“ ausgewiesen. Der Großteil der bebauten Fläche ist bereits als „Bauland Dorfgebiet“ gewidmet.
Adresse: keine Adresse
1.496 m²
72,00 m²
180.000,00 EUR
kein Zubehör
18.000,00 EUR
155.000,00 EUR
- Rechte und Lasten: Die eingetragenen Pfandrechte haben auf den Verkehrswert keinen Einfluss.
- Bestandsverhältnisse: ---
- Zubehör: ---
- Abgabenrückstände: EUR 491,04 an Grundsteuer
- Sämtliche Details siehe Kurz- und Langgutachten
ALLGEMEINE HINWEISE:
- Die verpflichtete Partei hat dem Exekutionsgericht nicht mitgeteilt, dass er auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs 1 Z 9 lit a UStG 1 994 verzichtet.
- Bietinteressenten haben einen amtlichen Lichtbildausweis (Reisepass) oder einen Staatsbürgerschaftsnachweis, gegebenenfalls einen Firmenbuchauszug bzw. im Falle der Vertretung eine öffentlich beglaubigte Spezialvollmacht mitzubringen.
-An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die in der folgenden Nachricht enthaltenen Aufforderungen.
- Zur Nachricht: Die Versteigerungsbedingungen, die auf die Liegenschaften sich beziehenden Urkunden, Schätzungsprotokolle usw. können von den Kauflustigen in der Gerichtsabteilung 6 des Bezirksgerichtes Spittal/Drau während der für den Parteienverkehr bestimmten Zeit eingesehen werden. Ablichtungen des gesamten Schätzungsgutachtens gegen Kostenersatz sind bei dem Bezirksgericht Spittal/Drau erhältlich. Das Gutachten ist in der Ediktsdatei zu ersehen.
- Allgemeine Aufforderung: Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigenfalls sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
- Allgemeine Aufforderung an die Pfandgläubiger: Diejenigen Gläubiger, für die auf dieser Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften, mit Ausnahme der Gläubiger mit bedingten Forderungen, werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des früheren Schuldners einverstanden erklären.
- Aufforderung an die öffentlichen Organe bezüglich der Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben: Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung aller dieser öffentlichen Abgaben, die auf der oben bezeichneten Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellt sind, die Erklärung abzugeben, ob der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners zugestimmt wird. Wird keine Erklärung abgegeben, wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Tagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden erklären. Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, die noch nicht pfandrechtlich sichergestellt sind, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigenfalls diese Ansprüche erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Versteigerung berichtigt werden würden.
- Ungültige Vereinbarungen: Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechen zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden.

