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Berichtigte Fassung
Dienststelle:

BG Melk (141)

Aktenzeichen:

9 E 7/26f

wegen:

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft

Letzte Änderung am:

24.07.2026

Versteigerungstermin:

am 23.09.2026 um 09:00 Uhr

Versteigerungsort:

Bezirksgericht Melk, Verhandlungssaal 1

Telefonkontakt:

02752/52333


Grundbuch:

14151 Pielach

EZ:

191

Grundstücksnr.:

604/24

BLNr:

3

Liegenschaftsadresse:

Bachgasse 10

PLZ/Ort:

3390 Melk


Kategorie(n):

Einfamilienhaus

Beschreibung (WE):

Die ggst. Liegenschaft befindet sich in einem östlichen Ortsteil der Stadtgemeinde Melk. Die Stadtgemeinde verfügt über sämtliche wichtige Infrastrukturein-richtungen wie zum Beispiel Krankenhaus, ärztliche Versorgungseinrichtungen, Bahnhof, Grundschulen, höher bildende Schulen, Kindergarten, Post, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Einkaufsmöglichkeiten und Einkaufszentrum.
Melk stellt sich neben dem Verwaltungszentrum auch und mit einer starken Ausrichtung auf Tourismus dar. Als wichtigste Sehenswürdigkeit gilt das barocke Stift Melk, die Pfarrkirche, die Alte Post, der Kolomanibrunnen, Haus am Stein, etc.
Vielfältige Freizeitgestaltungsmöglichkeiten sind gegeben.
Die gegenständliche Liegenschaft befindet sich an der östlichen Gemeindegrenze, Ortsteil Pielach, Adresse: Bachgasse 10. Die Autobahn A1 ist in ca. 3 k Entfernung gegeben. Das Stadtzentrum Melk ist vom Ortssteil Pielach rd. 5 km entfernt und auch mit Regionalbussen erreichbar.
Der Ortsteil liegt in rd. 220 m Seehöhe ü.A. und besteht aus locker verbauten Wohnliegenschaften am Rand zu Grünlandbereichen und Gehöften.
Nördlich grenzt eine Grünlandnutzung an, die restl. Grundstücke sind bebaut und ebenfalls zu Wohnzwecken genutzt.
Die ggst. Parz. 604/24 grenzt direkt an die Gemeindestraße und hat somit Anschluss an das öffentliche Gut.
Bereits das ursprüngliche Wohnhaus wurde nicht parallel zu den Grundgrenzen und am nordöstlichen Eck mit nur rd. 45 cm Abstand zu der Grundgrenze errichtet. Diese Situierung des Wohnhauses wurde im Zuge des Zubaus im bewilligten Einreichplan 2006 so eingetragen und bewilligt, der Abstand zur Grenze ist aber nicht bemaßt.
Beim gegenständlichen Gebäude handelt es sich um ein Wohn¬haus in Massivbauweise mit Satteldach, welches in mehreren Bauetappen errichtet wurde.
Das Erdgeschoß bestand bereits teilweise gem. baubehördlicher Bewilligung v. 2.11.1961 (Benützungsbewilligung vom 16.1.1963).
Die Erweiterung im Erdgeschoß und ausgebautem Dachgeschoß erfolgte im Wesentlichen gemäß dem mit Bescheid vom 11.8.2006 bewilligten Einreichplan, wobei in Abänderung dazu div. Zwischenwände anders ausgeführt wurden.
Das bewilligte KFZ-Carport wurde nicht ausgeführt, eine Abstellmöglichkeit am Vorplatz besteht aber im Freien..
Das DG. ist mit einem gesonderten Stiegenaufgang getrennt erreichbar, sollte aber zusätzl. mit einer innenliegenden Wendeltreppe auch mit dem EG. verbunden werden. Diese Treppe besteht nur teilweise und endet an der mit einer Platte verschlossenen Öffnung in der Decke.
Das Vorhaben ist auch im EG. nur teilw. fertiggestellt (> siehe Planeintragung und Fotos) bzw. weist auch das Dachg. wesentliche sanitäre Instandhaltungsmängel auf, was eine Bewohnung nicht zumutbar macht.
Die Wohnnutzfläche von rd. 141,5 m² teilt sich auf das EG. und ausgebaute DG. auf, wobei hier Dachschrägen gegeben sind. Zusätzl. besteht im EG. ein Technikraum mit rd. 2,6 m² Nfl.
Die Raumanordnung lt. Plan soll als Ziel 2 verbundene Wohnungsbereiche (Wendeltreppe) ermöglichen, im Einreichprojekt und auch im Bescheid fehlt jedoch der Hinweis auf 2 Wohnungseinheiten. Die Grundrissgestaltung wurde daher in Gesamtbetrachtung (EG. + DG.) als nicht sehr ökonomisch gelöst.
Details sind in den Plankopien ersichtlich, daher erübrigt sich eine detailliertere Beschreibung.

Grundstücksgröße:

279 m²

Objektgröße:

142,00 m²


Schätzwert:

177.000,00 EUR

Beschreibung des mitzuversteigernden Zubehörs:

nicht festgestellt / kein Zubehör

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs:

kein Zubehör

Vadium:

17.700,00 EUR

Geringstes Gebot:

88.500,00 EUR


Sonstige Hinweise:

Die Angabe des Verkehrswertes erfolgte ohne Berücksichtigung der aushaftenden Abgaben mit dinglicher Wirkung (Kanal, WVA, Müll, Grundsteuer,..)
Der Rückstand wird hier gesondert ausgewiesen (>bei Verkehrswert noch unberücksichtigt!)
Abgaben bzw. Gebührenrückstand lt. II.7): in Summe GVU € 10.638,86
Auf das Langgutachten wird verwiesen:
-> insbesondere Bau- und Instandhaltungszustand
-> auf die Fotos zwecks Übersicht
> und bzgl. Aufgliederung „Abgaben bzw. Gebührenrückstand“
Die Versteigerung erfolgt auf Grundlage der gesetzlichen Versteigerungsbedingungen.
Auf das Sachverständigengutachten vom 30.6.2026 wird verwiesen.
Es wird empfohlen, in dieses Gutachten Einsicht zu nehmen.
Zur Liegenschaft gehört kein Zubehör.
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt, das geringste Gebot beträgt EUR 88.500,00
Das Vadium beträgt EUR 17.700,00
und ist ausschließlich in Form einer Sparurkunde eines inländischen Kreditinstitutes zu erlegen.
Die Verpflichteten haben nicht bis spätestens 14 Tage nach Bekanntgabe des Schätzwertes dem Exekutionsgericht mitgeteilt, ob sie auf die Steuerbefreiung des § 6 Abs 1 Z 9 lit a UStG 1994 verzichten.
An die dinglichen Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Kredit- oder Kautionshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die in der folgenden Nachricht enthaltenen Aufforderungen.
Bietinteressenten haben ihre Identität und ihre Staatsangehörigkeit entweder
durch
a) Reisepass
oder
b) Personalausweis
oder
c) Lichtbildausweis in Verbindung mit einem Staatsbürgerschaftsnachweis
nachzuweisen.
Diese Urkunden sind deshalb zum Versteigerungstermin mitzubringen!


Kurzgutachten:

Kurzgutachten Wohnhaus

Foto(s):

Ansicht_Straße-Süd (157 KB) Ansicht_Ost-Lagerung-Auto (190 KB) Ansicht_Nord (118 KB) Vemüllung_siehe_Gutachten (46 KB)


Bekannt gemacht am 24.7.2026

Sonstiges Edikt

"Schätzwert/Ausrufpreis" von 188.000,00 auf 177.000,00 geändert.


Ausdruck vom: 25.07.2026 13:35:15 MESZ