zur Navigation


LG Eisenstadt (309), Aktenzeichen 26 S 75/18h
Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
344052i

Bekannt gemacht am 7. Dezember 2018
Firmenbuchnummer:
FN 344052i
Schuldner:
J. Mathä Reisen GmbH
Neustift an der Lafnitz 50
7423 Neustift an der Lafnitz
FN 344052i
mit weiterer Betriebsstätte in 1230 Wien, Laxenburger Straße 226,
vertreten durch: Kosch & Partner Insolvenzverwaltung, Reorganisation und Forschung GmbH Niederlassung Eisenstadt in 7000 Eisenstadt, Hauptstraße 27, FN 264670x, bei der Insolvenzverwaltung vertreten durch Mag. Gerwald Holper, RA in 7000 Eisenstadt, Hauptstraße 27
Masseverwalter:
Dr. Klaus DÖRNHÖFER Rechtsanwalt
Colmarplatz 1
7000 Eisenstadt
Tel.: 02682/62468, Fax: 02682/6246899
E-Mail: office@wirhabenrecht.at
Eröffnung:
Beginn der Wirkungen der Eröffnung: 08.12.2018
Anmeldungsfrist: 07.01.2019
Tagsatzung:
Datum: 21.01.2019
um: 10.50 Uhr
Ort: Verhandlungssaal 5
voraussichtl. Ende: 11.00 Uhr
Prüfungstagsatzung
Berichtstagsatzung
Tagsatzung:
Datum: 18.02.2019
um: 10.30 Uhr
Ort: Verhandlungssaal 5
voraussichtl. EndE: 11.00 Uhr
Sanierungsplantagsatzung
Wesentlicher Inhalt des Sanierungsplanvorschlags: Die Insolvenzgläubiger erhalten zur vollständigen Befriedigung ihrer Forderungen, gleichgültig, ob es sich um offene Buchforderungen oder Wechselforderungen handelt, eine Quote von 20 % zahlbar innerhalb von 2 Jahren ab Annahme des Sanierungsplanvorschlages.
Rechnungslegungstagsatzung
Schlussrechnungstagsatzung
Nachträgliche besondere Prüfungstagsatzung
Text:
Gläubiger, die im Ausland ihren Wohnsitz oder ihre Niederlassung haben, müssen binnen 14 Tagen ab Veröffentlichung der Insolvenzeröffnung in der Insolvenzdatei einen im Inland wohnenden Zustellungsbevollmächtigten namhaft machen, widrigenfalls die weiteren Zustellungen ohne Zustellnachweis erfolgen, dies solange bis dem Gericht ein geeigneter Zustellungsbevollmächtigter namhaft gemacht wird oder dem Gericht eine Abgabestelle im Inland bekannt gegeben wird. Das Schriftstück gilt 14 Tage nach Aufgabe zur Post als zugestellt.
Text:
In der Forderungsanmeldung sind der Betrag der Forderung und die Tatsachen, auf die sie sich gründet, sowie die in Anspruch genommene Rangordnung anzugeben und die Beweismittel zu bezeichnen, die zum Nachweise der behaupteten Forderung beigebracht werden können. Bei Forderungen über die ein Rechtsstreit anhängig ist, hat die Anmeldung auch die Angabe des Prozessgerichtes und des Aktenzeichens zu enthalten. Der Gläubiger hat auch anzugeben, ob für die Forderung ein Eigentumsvorbehalt besteht und welche Vermögenswerte Gegenstand des Eigentumsvorgehalts sind, sowie ob eine Aufrechnung beansprucht wird und wenn ja, die Beträge der zum Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens bestehenden gegenseitigen Forderungen. E-Mail-Adresse und Bankverbindung sollten angegeben werden.
Für die Anmeldung von Insolvenzforderungen bei Gericht gibt es im Internet, unter www.justiz.gv.at mit dem Link BÜRGERSERVICE (Insolvenzverfahren allgemein - Formulare) Vordrucke, und bei Nichtverwendung dieses Formblattes muss die Forderungsanmeldung die darin enthaltenen Angaben enthalten.
Die Forderungsanmeldung und alle Beilagen sind in der Amtssprache deutsch oder mit einer deutschen Übersetzung eines gerichtlich zertifizierten Dolmetsch einzureichen, widrigenfalls die Forderungsanmeldung ohne Einleitung eines Verbesserungsverfahrens zurückgewiesen wird. Nicht elektronisch eingebrachte Anmeldungen sind samt Beilagen in doppelter Ausfertigung zu überreichen.
Aussonderungsberechtigte und Absonderungsberechtigte an einer Forderung auf Einkünfte aus einem Arbeitsverhältnis oder auf sonstige wiederkehrende Leistungen mit Einkommensersatzfunktion, haben ihre Aussonderungs- und Absonderungsrechte innerhalb der Anmeldefrist geltend zu machen.
Ansprüche auf Insolvenz-Entgelt sind bei sonstigem Ausschluss binnen sechs Monaten ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu stellen.
Gläubigern, die ihre Forderungen später, also nach Ablauf der Anmeldefrist, anmelden, habe dem Insolvenzverwalter Euro 50 zzgl Ust zu ersetzen; sie können früher geprüfte Forderungen nicht bestreiten und bleiben mit ihren Forderungen bei früheren Verteilungen unberücksichtigt. Ist eine fristgerechte Anmeldung dem Gläubiger im Einzelfall nicht möglich, so hat er dies bereits in der verspäteten Anmeldung zu bescheinigen und in der allenfalls abzuhaltenden besonderen Prüfungstagsatzung zu bekräftigen.
Informationen über den Fortgang des Verfahrens können kostenlos in der Insolvenzdatei, die im Internet unter der Adresse www.edikte.justiz.gv.at zugänglich ist, abgerufen werden. Unter der Rubrik "Ergänzender Inhalt" erhalten sie Informationen zur Forderungsanmeldung in mehreren Sprachen. Das Europäische Justizportal als zentrale elektronische Anlaufstelle für den Justizbereich ist unter e-justice.europa.eu abrufbar.

Die internationale Zuständigkeit gründet sich auf Artikel 3 Abs 1 EuInsVO 2015.
Der Beschluss über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens kann von allen Personen, deren Rechte dadurch berührt werden, sowie von den bevorrechteten Gläubigerschutzverbänden mit Rekurs angefochten werden. Das Rechtsmittel hat jedoch keine aufschiebende Wirkung. Die Rechtsmittelfrist beträgt 14 Tage und beginnt mit dem Tag, der auf die Eintragung dieses Beschlusses in die Insolvenzdatei folgt und kann nicht verlängert werden. Der Rekurs ist an das Oberlandesgericht Wien zu richten und beim Landesgericht Eisenstadt einzubringen.
Hauptverfahren:
Es handelt sich um ein Hauptverfahren iSd EuInsVO.
Text:
Die Wirksamkeit der Insolvenzeröffnung tritt gem. Art 24 EuInsVO 2015 mit 08.12.2018 ein.
Text:
Aufgrund der großen Anzahl an Gläubigern erfolgen sämtliche dem Beschluss auf Insolvenzeröffnung folgende Zustellungen (Ladungen, Beschlüsse, etc.) an die Gläubiger durch öffentliche Bekanntmachung in der Insolvenzdatei. Eine besondere Zustellung an jeden einzelnen Gläubiger unterbleibt. Der wesentliche Inhalt der zuzustellenden Schriftstücke wird in Form der öffentlichen Bekanntmachung durch Aufnahme in die Insolvenzdatei bekanntgemacht und ist im Internet unter www. edikte.justiz.gv.at abrufbar (§ 257 Abs 3 IO).
Beschluss vom 7. Dezember 2018

Bekannt gemacht am 17. Dezember 2018
Rekurs:
Gegen die Konkurseröffnung ist ein Rekurs eingelangt.
Rekurswerber: Gläubigerin Barabas Grafik & Beschriftungen GmbH, vertreten durch Rechtsanwälte Steflitsch OG.
Beschluss vom 17. Dezember 2018

Bekannt gemacht am 17. Jänner 2019
Text:
Das Oberlandesgericht Wien hat zu 6 R 11/19k dem Rekurs der Gläubigerin Barabas Grafik & Beschriftungen GmbH keine Folge gegeben.
Beschluss vom 17. Jänner 2019

Bekannt gemacht am 21. Jänner 2019
Unternehmen:
Das Unternehmen wird fortgeführt.
Beschluss vom 21. Jänner 2019

Bekannt gemacht am 18. Februar 2019
Schlussrechnung:
Die Schlussrechnung des Masseverwalters wird genehmigt.
Text:
Der Insolvenzverwalter wird zum Treuhänder sämtlicher Gläubiger für die Geltendmachung eines allfälligen Rückforderungsanspruches aus Steuerguthaben im Zusammenhang mit dem gegenständlichen Insolvenzverfahren gegenüber dem Finanzamt Bruck Eisenstadt Oberwart bestellt.
Sanierungsplan:
Der Sanierungsplan wurde angenommen.
Wesentlicher Inhalt: Die Insolvenzgläubiger erhalten zur vollständigen Befriedigung ihrer Forderung, gleichgültig, ob es sich um offene Buchforderungen oder Wechselforderungen handelt, auf ihre Forderung eine 20%ige Quote, zahlbar wie folgt:
a) 7 % binnen 14 Tagen nach rechtskräftiger Bestätigung des Sanierungsplans, jedoch nicht vor rechtskräftiger Aufhebung des Sanierungsverfahrens, wobei das Erfordernis hiefür zugüglich der fälligen Masseforderungen und Kosten, bei sonstiger Versagung der Bestätigung des Sanierungsplans, bis zum 30.04.2019 zu erlegen ist, wobei die Ausschüttung durch den Masseverwalter erfolgt.
b) 4 % binnen 8 Monate ab Annahme
c) 4 % binnen 16 Monate ab Annahme und
d) 5 % binnen 24 Monate ab Annahme.

Die Respirofrist wird mit 14 Tagen festgelegt.
Beschluss vom 18.02.2019

Beschluss vom 18. Februar 2019

Bekannt gemacht am 19. Februar 2019
Text:
Absolutes Wiederaufleben wurde vereinbart beim Abschluss des Sanierungsplans.
Beschluss vom 19. Februar 2019

Bekannt gemacht am 24. April 2019
Sanierungsplanbestätigung:
Der am 18.02.2019 angenommene Sanierungsplan wird bestätigt.
Beschluss vom 24. April 2019

Bekannt gemacht am 10. Mai 2019
Aufhebung:
Der Sanierungsplan ist rechtskräftig bestätigt.
Das Sanierungsverfahren ist aufgehoben.
Ende der Zahlungsfrist: 17.02.2021
Text:
Die Aufhebung des Konkurses erfolgt gem. § 152 b IO (nach Sanierungsplan) mit Beschluss vom 24.04.2019.
Die Aufhebung ist seit 09.05.2019 rechtskräftig.
Beschluss vom 10. Mai 2019



24.09.2021 02:25:23 MESZ
 

Navigation