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LG Korneuburg (119), Aktenzeichen 36 S 41/20a
Konkursverfahren
425276g

Bekannt gemacht am 7. Mai 2020
Firmenbuchnummer:
FN 425276g
Schuldner:
eparella GmbH
Eco-Plus Park 1. Straße 8
2460 Bruck an der Leitha
FN 425276g
Masseverwalter:
Mag. Nikolaus VOGT Rechtsanwalt
Linke Wienzeile 124/5
1060 Wien
Tel.: 01/595 60 70 60, Fax: 01/595 60 70 70
E-Mail: office@ra-vogt.at
Masseverwalterstellvertreter:
Mag. Anneliese WITZMANN Rechtsanwältin
Linke Wienzeile 124/5
1060 Wien
Tel.: 01/595 60 70 80, Fax: 01/595 60 70 70
E-Mail: office@witzmann.co.at
Eröffnung:
Beginn der Wirkungen der Eröffnung: 08.05.2020
Anmeldungsfrist: 03.06.2020
Hauptverfahren:
Es handelt sich um ein Hauptverfahren iSd EuInsVO.
Tagsatzung:
Datum: 17.06.2020
um: 10.40 Uhr
Ort: Videokonferenz
1. Gläubigerversammlung
Berichtstagsatzung
Prüfungstagsatzung
Text:
Die Tagsatzung in dieser Insolvenzsache wird nicht im Gerichtsgebäude stattfinden sondern dezentral per
verschlüsselt über das BRZ übertragener Videokonferenz abgehalten werden. Für diesen Zugang müssen Sie
nicht Ihr Haus verlassen. Jede*r Verfahrensbeteiligte*r, der/die zur Teilnahme an dieser nicht-öffentlichen
Tagsatzung berechtigt ist wird rechtzeitig vom Insolvenzverwalter*in eine e-mail mit dem entsprechenden link
erhalten. Ein amtliches Ausweisdokument und allenfalls eine Vollmacht sind bereitzuhalten.Die Teilnahme ist
mit Computer oder Tablet oder Smartphone möglich. Es wird empfohlen sich rechtzeitig mit einem WebRTC
basierten Videokonferenzsystem vertraut zu machen. Das Webhosting (Audio- und Videodatenübertragung)
erfolgt verschlüsselt über im Bundesgebiet befindliche Server der Justiz der Bundesrechenzentrum GmbH
(brz.gv.at), deren Alleingesellschafterin die Republik Österreich ist.
E-Mail Eingaben an das Gericht sind in dieser Sache jedenfalls unzulässig und werden nicht beachtet und nicht
bearbeitet sondern ungelesen gelöscht.
Achtung Gläubiger: Vergessen Sie nicht in Ihrer Forderungsanmeldung die Angabe Ihrer e-mail Adresse, damit
sie für den/die Insolvenzverwalter*in erreichbar sind !
Es wird im Hinblick auf die derzeitige Sondersituation DRINGENDST empfohlen, dass Sie sich zur gesicherten
Teilnahme an dieser Tagsatzung von einem Gläubigerschutzverband (KSV, AKV, ÖVC, ISA) oder einem*r
Rechtsanwält*in vertreten lassen.
Das E-Government-Gesetz sieht in § 1b vor, dass seit 1. Jänner 2020 alle Unternehmen zur Teilnahme an der
elektronischen Zustellung verpflichtet sind. Ausgenommen davon sind seither nur Unternehmen, die wegen
Unterschreitens der Umsatzgrenze nicht zur Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen verpflichtet sind. Diese
können an der elektronischen Zustellung teilnehmen. Weiters können "natürliche Personen" (Bürger*innen)
ebenfalls an der elektronischen Zustellung als Empfänger teilnehmen.
Eingaben von Unternehmer*innen, die nicht per ERV (Elektronischem Rechtsverkehr) eingebracht werden,
können daher nur dann behandelt werden, wenn mit der Eingabe gleichzeitig die Bescheinigung über die
bereits erfolgte Erhebung eines Widerspruchs gegenüber dem Unternehmensserviceportal des Bundes (USP)
betreffend Unternehmereigenschaft im Sinne des § 3 Z 20 Bundesstatistikgesetz oder der darüber ergangene
Bescheid eingebracht wird. Ein Verbesserungsverfahren findet nicht statt, falls diese Bescheinigung nicht
bereits gleichzeitig mit der Papiereingabe erbracht wird. Beachten Sie, dass es allein dem USP zusteht eine
Ausnahme von der Verpflichtung zur Teilnahme am ERV zu bewilligen, nicht hingegen dem Insolvenzgericht. Als
Unternehmer*in sollten Sie die Registrierung beim USP des Bundes durchführen, um am Elektronischen
Rechtsverkehr (ERV) teilzunehmen, weil ansonsten der Verlust von Teilnahmeansprüchen im
Insolvenzverfahren zu besorgen ist.
Text:
Wichtige Hinweise für Forderungsanmeldungen:
In der Forderungsanmeldung sind der Betrag der Forderung und die Tatsachen, auf die sie sich gründet, sowie
die in Anspruch genommene Rangordnung anzugeben und die Beweismittel zu bezeichnen, die zum
Nachweise der behaupteten Forderung beigebracht werden können. Bei Forderungen über die ein Rechtsstreit
anhängig ist, hat die Anmeldung auch die Angabe des Prozeßgerichtes und des Aktenzeichens zu enthalten.
Der Gläubiger hat auch anzugeben, ob für die Forderung ein Eigentumsvorbehalt besteht und welche
Vermögenswerte Gegenstand des Eigentumsvorgehalts sind, sowie ob eine Aufrechnung beansprucht wird und
wenn ja, die Beträge der zum Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens bestehenden gegenseitigen
Forderungen. E-Mail-Adresse und Bankverbindung MÜSSEN angegeben werden.
Für die Anmeldung von Insolvenzforderungen bei Gericht gibt es im Internet, unter www.justiz.gv.at mit dem
Link SERVICE und Gerichtsformulare, Vordrucke, und bei Nichtverwendung dieses Formblattes muss die
Forderungsanmeldung die darin enthaltenen Angaben enthalten.
Die Insolvenzeröffnung wird mit 00:00 Uhr des der Bekanntmachung folgenden Tages wirksam.
Für die Anmeldung von Insolvenzforderungen bei Gericht gibt es im Internet, unter www.justiz.gv.at -
BÜRGERSERVICE - Formulare - Insolvenzverfahren allgemein - Anmeldung einer Forderung, einen Vordruck
und bei Nichtverwendung dieses Formblattes muss die Forderungsanmeldung die darin enthaltenen Angaben
enthalten.
Fax-Eingaben sind unzulässig und bleiben unbeachtet.
Gläubiger, die im Ausland ihren Wohnsitz oder ihre Niederlassung haben, müssen binnen 14 Tagen ab
Veröffentlichung der Insolvenzverfahrenseröffnung in der Insolvenzdatei einen im Inland wohnenden
Zustellungsbevollmächtigten namhaft machen, widrigenfalls die weiteren Zustellungen ohne Zustellnachweis
erfolgen, dies solange bis dem Gericht ein geeigneter Zustellungsbevollmächtigter namhaft gemacht wird oder
dem Gericht eine Abgabestelle im Inland bekannt gegeben wird. Das Schriftstück gilt 14 Tage nach Aufgabe zur
Post als zugestellt (§ 98 Abs 1 ZPO iVm § 252, 74 Abs 1 Zi 6 IO).
Bei Einlangen der Forderungsanmeldung ist eine Eingabengebühr von EUR 23,00 fällig. Diese ist durch
Bezahlung auf das P.S.K. Konto BIC: BUNDATWW IBAN: AT76 0100 0000 0546 0779 zu entrichten (TP 5b
GGG), widrigens ein Mehrbetrag von EUR 22,00 (§ 31 GGG) vorgeschrieben wird. Der Einzahlungsbeleg ist der
Forderungsanmeldung anzuschließen.
Aussonderungsberechtigte und Absonderungsberechtigte an einer Forderung auf Einkünfte aus einem
Arbeitsverhältnis oder auf sonstige wiederkehrende Leistungen mit Einkommensersatzfunktion, haben ihre
Aussonderungs- und Absonderungsrechte innerhalb der Anmeldefrist geltend zu machen.
Ansprüche auf Insolvenz-Entgelt sind bei sonstigem Ausschluss binnen sechs Monaten ab Eröffnung des
Insolvenzverfahrens zu stellen.
Gläubigern, die ihre Forderungen später, also nach Ablauf der Anmeldefrist, anmelden, habe dem
Insolvenzverwalter Euro 50,00 zzgl. USt zu ersetzen; sie können früher geprüfte Forderungen nicht bestreiten
und bleiben mit ihren Forderungen bei früheren Verteilungen unberücksichtigt. Ist eine fristgerechte Anmeldung
dem Gläubiger im Einzelfall nicht möglich, so hat er dies bereits in der verspäteten Anmeldung zu bescheinigen
und in der allenfalls abzuhaltenden besonderen Prüfungstagsatzung zu bekräftigen.
Informationen über den Fortgang des Verfahrens können kostenlos in der Insolvenzdatei, die im Internet unter
der Adresse www.edikte.justiz.gv.at zugänglich ist, abgerufen werden. Auch Terminanberaumungen und
-verlegungen sind aus der Insolvenzdatei www.edikte.justiz.gv.at zu entnehmen, gesonderte Ladungen ergehen
nur in Ausnahmefällen. Unter der Rubrik "Ergänzender Inhalt" erhalten sie Informationen zur
Forderungsanmeldung in mehreren Sprachen. Das Europäische Justizportal als zentrale elektronische
Anlaufstelle für den Justizbereich ist unter e-justice.europa.eu abrufbar.
Die internationale Zuständigkeit gründet sich auf Artikel 3 Abs 1 EuInsVO 2015.
Der Beschluss über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens kann von allen Personen, deren Rechte dadurch
berührt werden, sowie von den bevorrechteten Gläubigerschutzverbänden mit Rekurs angefochten werden. Das
Rechtsmittel hat jedoch keine aufschiebende Wirkung. Die Rechtsmittelfrist beträgt 14 Tage und beginnt mit
dem Tag, der auf die Eintragung dieses Beschlusses in die Insolvenzdatei folgt und kann nicht verlängert
werden. Der Rekurs ist an das Oberlandesgericht Wien zu richten und beim Landesgericht Korneuburg
einzubringen.
Zustellung:
Den Gläubigern wird durch öffentliche Bekanntmachung in der Insolvenzdatei zugestellt werden.
Beschluss vom 7. Mai 2020

Bekannt gemacht am 13. Mai 2020
Unternehmen:
Die Schließung des Unternehmens wird angeordnet.
Beiordnung:
Gläubigerausschuss - Mitglieder: 1. Kreditschutzverband von 1870, 1120 Wien, Wagenseilgasse 7
2. Alpenländische Kreditorenverband, 1040 Wien, Schleifmühlgasse 2
3. Österreichischer Verband Creditreform, 1190 Wien, Müthgasse 36-40, Bauteil 4
4. Insolvenzschutzverband für ArbeitnehmerInnen NÖ, 3100 St. Pölten, AK-Platz 1

Beschluss vom 13. Mai 2020

Bekannt gemacht am 3. Juni 2020
Insolvenzmasse:
Der Masseverwalter hat Verpachtungen oder Veräußerungen in der Ediktsdatei bekannt gemacht.
Beschluss vom 3. Juni 2020



07.08.2020 14:30:21 MESZ
 

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