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LG Eisenstadt (309), Aktenzeichen 26 S 104/19z
Konkursverfahren
501290t

Bekannt gemacht am 19. Dezember 2019
Firmenbuchnummer:
FN 501290t
Schuldner:
Fenster + Metallbau Grebic GmbH
Industriestraße 3
7083 Purbach am Neusiedler See
FN 501290t
Masseverwalter:
Mag. Wilhelm LACKNER Rechtsanwalt
Propstengasse 1/1
7000 Eisenstadt
Tel.: 02682/23 595, Fax: 02682/23595-50
E-Mail: kanzlei@lacknerhausmann.at
Eröffnung:
Beginn der Wirkungen der Eröffnung: 20.12.2019
Anmeldungsfrist: 20.01.2020
Tagsatzung:
Datum: 03.02.2020
um: 09.40 Uhr
Ort: Verhandlungssaal 5
voraussichtl. Ende: 09.50 Uhr
Prüfungstagsatzung
Berichtstagsatzung
Text:
Die Wirksamkeit der Konkurseröffnung tritt gem. Art 24 EuInsVO 2015 mit 20.12.2019 ein.
Text:
Gläubiger, die im Ausland ihren Wohnsitz oder ihre Niederlassung haben, müssen binnen 14 Tagen ab Veröffentlichung der Insolvenzeröffnung in der Insolvenzdatei einen im Inland wohnenden Zustellungsbevollmächtigten namhaft machen, widrigenfalls die weiteren Zustellungen ohne Zustellnachweis erfolgen, dies solange bis dem Gericht ein geeigneter Zustellungsbevollmächtigter namhaft gemacht wird oder dem Gericht eine Abgabestelle im Inland bekannt gegeben wird. Das Schriftstück gilt 14 Tage nach Aufgabe zur Post als zugestellt.
Text:
In der Forderungsanmeldung sind der Betrag der Forderung und die Tatsachen, auf die sie sich gründet, sowie die in Anspruch genommene Rangordnung anzugeben und die Beweismittel zu bezeichnen, die zum Nachweise der behaupteten Forderung beigebracht werden können. Bei Forderungen über die ein Rechtsstreit anhängig ist, hat die Anmeldung auch die Angabe des Prozessgerichtes und des Aktenzeichens zu enthalten. Der Gläubiger hat auch anzugeben, ob für die Forderung ein Eigentumsvorbehalt besteht und welche Vermögenswerte Gegenstand des Eigentumsvorgehalts sind, sowie ob eine Aufrechnung beansprucht wird und wenn ja, die Beträge der zum Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens bestehenden gegenseitigen Forderungen. E-Mail-Adresse und Bankverbindung sollten angegeben werden.
Für die Anmeldung von Insolvenzforderungen bei Gericht gibt es im Internet, unter www.justiz.gv.at mit dem Link BÜRGERSERVICE (Insolvenzverfahren allgemein - Formulare) Vordrucke, und bei Nichtverwendung dieses Formblattes muss die Forderungsanmeldung die darin enthaltenen Angaben enthalten.
Die Forderungsanmeldung und alle Beilagen sind in der Amtssprache deutsch oder mit einer deutschen Übersetzung eines gerichtlich zertifizierten Dolmetsch einzureichen, widrigenfalls die Forderungsanmeldung ohne Einleitung eines Verbesserungsverfahrens zurückgewiesen wird. Nicht elektronisch eingebrachte Anmeldungen sind samt Beilagen in doppelter Ausfertigung zu überreichen.
Aussonderungsberechtigte und Absonderungsberechtigte an einer Forderung auf Einkünfte aus einem Arbeitsverhältnis oder auf sonstige wiederkehrende Leistungen mit Einkommensersatzfunktion, haben ihre Aussonderungs- und Absonderungsrechte innerhalb der Anmeldefrist geltend zu machen.
Ansprüche auf Insolvenz-Entgelt sind bei sonstigem Ausschluss binnen sechs Monaten ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu stellen.
Gläubigern, die ihre Forderungen später, also nach Ablauf der Anmeldefrist, anmelden, habe dem Insolvenzverwalter Euro 50 zzgl Ust zu ersetzen; sie können früher geprüfte Forderungen nicht bestreiten und bleiben mit ihren Forderungen bei früheren Verteilungen unberücksichtigt. Ist eine fristgerechte Anmeldung dem Gläubiger im Einzelfall nicht möglich, so hat er dies bereits in der verspäteten Anmeldung zu bescheinigen und in der allenfalls abzuhaltenden besonderen Prüfungstagsatzung zu bekräftigen.
Informationen über den Fortgang des Verfahrens können kostenlos in der Insolvenzdatei, die im Internet unter der Adresse www.edikte.justiz.gv.at zugänglich ist, abgerufen werden. Unter der Rubrik "Ergänzender Inhalt" erhalten sie Informationen zur Forderungsanmeldung in mehreren Sprachen. Das Europäische Justizportal als zentrale elektronische Anlaufstelle für den Justizbereich ist unter e-justice.europa.eu abrufbar.

Die internationale Zuständigkeit gründet sich auf Artikel 3 Abs 1 EuInsVO 2015.
Der Beschluss über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens kann von allen Personen, deren Rechte dadurch berührt werden, sowie von den bevorrechteten Gläubigerschutzverbänden mit Rekurs angefochten werden. Das Rechtsmittel hat jedoch keine aufschiebende Wirkung. Die Rechtsmittelfrist beträgt 14 Tage und beginnt mit dem Tag, der auf die Eintragung dieses Beschlusses in die Insolvenzdatei folgt und kann nicht verlängert werden. Der Rekurs ist an das Oberlandesgericht Wien zu richten und beim Landesgericht Eisenstadt einzubringen.
Hauptverfahren:
Es handelt sich um ein Hauptverfahren iSd EuInsVO.
Geringfügig:
Der Konkurs ist geringfügig.
Beschluss vom 19. Dezember 2019

Bekannt gemacht am 3. Februar 2020
Unternehmen:
Das Unternehmen wird fortgeführt.
Tagsatzung:
Datum: 09.03.2020
um: 11.50 Uhr
Ort: Verhandlungssaal 5
vE: 12.20 Uhr
Sanierungsplantagsatzung
Rechnungslegungstagsatzung
Schlussrechnungstagsatzung
Nachträgliche Prüfungstagsatzung
Text:
Wesentlicher Inhalt des Sanierungsplanvorschlags: Die Insolvenzgläubiger erhalten zur vollständigen Befriedigung ihrer Forderung, gleichgültig, ob es sich um offene Buchforderungen oder Wechselforderungen handelt, auf ihre Forderung eine 20 %ige Quote, zahlbar innerhalb von zwei Jahren ab Annahme.
Die Respirofrist wird mit 14 Tagen festgesetzt.
Beschluss vom 03.02.2020
Beschluss vom 3. Februar 2020

Bekannt gemacht am 9. März 2020
Schlussrechnung:
Die Schlussrechnung des Masseverwalters wird genehmigt.
Text:
Der Insolvenzverwalter wird zum Treuhänder sämtlicher Gläubiger für die Geltendmachung eines allfälligen Rückforderungsanspruches aus Steuerguthaben im Zusammenhang mit dem gegenständlichen Insolvenzverfahren gegenüber dem Finanzamt Bruck Eisenstadt Oberwart bestellt.
Sanierungsplan:
Der Sanierungsplan wurde angenommen.
Wesentlicher Inhalt: Die Insolvenzgläubiger erhalten zur vollständigen Befriedigung ihrer Forderung, gleichgültig, ob es sich um offene Buchforderungen oder Wechselforderungen handelt, auf ihre Forderung eine 25 %ige Quote, zahlbar wie folgt:
a) 10 % binnen 14 Tagen nach rechtskräftiger Bestätigung des Sanierungsplans, jedoch nicht vor rechtskräftiger Aufhebung des Konkursverfahrens, wobei das Erfordernis hiefür zugüglich der fälligen Masseforderungen und Kosten, bei sonstiger Versagung der Bestätigung des Sanierungsplans, bis zum 09.03.2020 zu erlegen ist, wobei die Ausschüttung durch den Masseverwalter erfolgt.
b) 5 % bis 01. Dezember 2020,
c) 5 % bis 01. Juni 2021 und
d) 5 % bis 01. Dezember 2021.

Die Respirofrist wird mit 14 Tagen festgesetzt.

Sanierungsplanbestätigung:
Der am 09.03.2020 angenommene Sanierungsplan wird bestätigt.
Beschluss vom 09.03.2020
Beschluss vom 9. März 2020

Bekannt gemacht am 23. März 2020
Text:
Gem. Artikel 21 I. Hauptstück § 1 Abs. 2 iVm Abs 3 des 2. COVID-19-Gesetzes, Bgbl 16/2020 vom 21.03.2020, wird die Rechtsmittelfrist gegen den Aufhebungsbeschluß zur Abwehr eines erheblichen und unwiederbringlichen Schadens des / der Schuldners/ Schuldnerin NICHT unterbrochen. Die Frist zur Erhebung eines Rechtsmittels gegen den Aufhebungsbeschluß wird mit drei Tagen festgesetzt. Gegen diesen Beschluß ist kein Rechtsmittel zulässig.
Beschluss vom 23. März 2020

Bekannt gemacht am 24. März 2020
Text:
Zur Klarstellung: Beim Beschluß vom 23.03.2020 wird die Rechtsmittelfrist gegen den Beschluß auf Bestätigung des Sanierungsplanes nicht unterbrochen. Mit der Rechtskraft des Beschlusses über die Bestätigung des Sanierungsplanes ist das Verfahren beendet und es ergeht kein gesonderter Aufhebungsbeschluß mehr.
Beschluss vom 24. März 2020

Bekannt gemacht am 30. März 2020
Aufhebung:
Der Sanierungsplan ist rechtskräftig bestätigt.
Der Konkurs ist aufgehoben.
Ende der Zahlungsfrist: 01.12.2021
Text:
Die Aufhebung des Konkurses erfolgt gem. § 152 b IO (nach Sanierungsplan) mit Beschluss vom 09.03.2020.
Die Aufhebung ist seit 27.03.2020 rechtskräftig.
Beschluss vom 30. März 2020



05.12.2021 17:47:08 MEZ
 

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